Für Ihre Arbeit entwickelt

Autorec für Journalisten

Eine Interviewaufzeichnung ist Beweis dafür, wer Ihnen was gesagt hat. Wenn diese Datei auf den Servern eines Cloud-Anbieters liegt, wird dieser Anbieter zu einem Ort, an dem ein Gericht, ein Staatsanwalt oder eine feindliche Partei danach greifen kann – oft ohne dass Sie davon erfahren. Autorec nimmt das Interview auf Ihrem eigenen Gerät auf, sodass die einzige Kopie die ist, die Sie selbst besitzen.

Was die Interviewaufzeichnung anders macht

Quellenschutz ist keine Funktion – es ist der Job. Ein Reporter, der einer Quelle Vertraulichkeit verspricht, muss diese Versprechen auch gegenüber einer gerichtlichen Vorladung halten können. Eine Aufzeichnung, die bei einem Drittanbieter-Cloud-Dienst liegt, ist eine Schwachstelle in diesem Versprechen. Der Anbieter kann direkt vorgeladen werden, und eine Stillschweige-Anordnung kann verhindern, dass er es Ihnen meldet. Recherchen finden oft nicht am Schreibtisch statt: ein schneller Anruf vom Parkplatz, ein Interview in einem Gebäude ohne brauchbares WLAN, eine Unterhaltung, die Sie erfassen müssen, bevor der Moment verpasst ist. Ein Aufzeichnungsgerät, das eine Verbindung zu einem Cloud-Dienst benötigt, um zu funktionieren, ist genau dann versagt, wenn die Geschichte sich bewegt.

Quellenschutz und Aufnahme unterwegs

Autorec speichert die Aufnahme, die Transkription und die Zusammenfassung auf Ihrem eigenen Gerät. Es gibt kein Anbieterkonto, daher gibt es keine dritte Partei, die vorgeladen werden könnte: Ein Gericht, das Ihre Interviewaufnahmen will, muss direkt zu Ihnen kommen – wo Sie und die Anwälte Ihrer Redaktion die Anfrage sehen und darauf reagieren können. Aufnahme und Transkription laufen lokal, sodass Autorec auch im Flugmodus, bei schwacher Hotelverbindung oder ohne Internetverbindung funktioniert. Die .srt-Transkription enthält Zeitstempel, sodass das Zitieren einer genauen Passage und das Auffinden ihrer Stelle in der Aufnahme bei knapper Deadline einfach ist.

Ehrliche Einordnung: Die Speicherung der Audioaufnahmen auf eigenen Servern entfernt einen Zugriffsweg auf Ihr Material – macht Sie aber nicht vor Vorladungen geschützt. Ihr eigenes Gerät kann weiterhin beschlagnahmt werden, und die Gesetze zur Einwilligung zur Aufzeichnung variieren je nach Rechtsgebiet und liegen in Ihrer Verantwortung. Autorec verkleinert die Angriffsfläche auf das Gerät, das Sie selbst halten. Es ist kein rechtlicher Schild.

Die Aspekte, die für die Berichterstattung wichtig sind

Nichts verlässt Ihren Rechner

Aufnahme, Transkript und Zusammenfassung werden auf Ihre lokale Festplatte geschrieben. Kein Upload, kein Anbieter-Kopie, kein Telemetrie-Abgleich.

Funktioniert ohne Internet

Aufnahme und Transkription erfolgen auf Ihrem Gerät, daher spielt es keine Rolle, ob Sie im Hotel, im Feld oder im Flugmodus sind. Nichts hängt von einer Internetverbindung ab.

Kein Bot nimmt am Anruf teil

Autorec erfasst das Meeting-Fenster direkt vom Desktop. Kein zusätzlicher Teilnehmer erscheint in der Teilnehmerliste – niemand im Anruf sieht einen Aufnahmeassistenten.

Transkription auf dem Gerät

Nach einem Anruf führt Autorec whisper.cpp lokal aus, um ein Text-Transkript zu erzeugen. Das Audio wird niemals zur Transkription versendet.

Einfache .txt- und .srt-Ausgabe

Transkripte werden als .txt-Datei und zeitgestempelte .srt-Datei gespeichert. Beides sind Standardformate, die Sie ohne proprietäre Software öffnen, durchsuchen und zitieren können.

Wo Autorec nicht passt

Autorec nimmt Anrufe von Meeting-Plattformen vom Desktop auf. Es ist auf Zoom, Microsoft Teams und Google Meet ausgelegt, nicht auf persönliche Interviews oder Telefonate – daher sind direkte Gespräche oder herkömmliche Telefoninterviews nicht abgedeckt. Es ist für eine Person gedacht, ohne gemeinsame Redaktionsbibliothek, es gibt keine mobile App, und macOS befindet sich noch in der Entwicklung. Es läuft auf Linux und Windows. Um das Gerät selbst zu schützen, sollte ein Reporter, der mit sensiblen Materialien arbeitet, weiterhin Full-Disk-Verschlüsselung und sonstige übliche operative Sicherheitsmaßnahmen nutzen.

Fragen, die Journalisten stellen

Kann ein Gericht meine Interviewaufnahmen von Autorec anfordern?

Nicht von Autorec, weil kein Anbieter Ihre Dateien hält. Bei einem Cloud-Recorder kann das Unternehmen direkt vorgeladen werden, und eine Stillschweige-Anordnung kann dies geheim halten. Bei Autorec liegt die Aufnahme auf Ihrem eigenen Gerät, sodass jede Anfrage direkt an Sie gerichtet werden muss – wo Sie und Ihre Anwälte reagieren können. Ihr Gerät selbst kann weiterhin Gegenstand eines gerichtlichen Verfahrens sein.

Funktioniert Autorec ohne Internet?

Ja. Die Aufnahme und die lokale Transkription laufen vollständig auf Ihrem Gerät, sodass eine instabile Hotelverbindung, ein keller mit keinem Empfang oder der Flugmodus kein Problem sind. Für die Erfassung oder Transkription des Interviews ist keine Online-Verbindung erforderlich.

Wird die Person, die ich interviewe, einen Aufzeichnungs-Bot sehen?

Nein. Autorec erfasst das Gesprächsfenster von Ihrem Desktop und erscheint nicht als Teilnehmer. Ob Sie Ihren Gesprächspartner darüber informieren, dass aufgezeichnet wird, ist eine separate Frage von Ethik und Gesetz, und dafür sind Sie verantwortlich.

Kann ich ein persönliches Interview oder ein Telefonat mit Autorec aufzeichnen?

Nicht wirklich. Autorec ist dafür ausgelegt, Zoom-, Teams- und Google Meet-Anrufe vom Desktop aufzuzeichnen. Für ein persönliches Interview oder ein herkömmliches Telefonat benötigen Sie weiterhin einen dedizierten Audio-Recorder.

Behalten Sie Ihr nächstes Interview selbst in der Hand

Kostenlos für bis zu drei Aufnahmen pro Tag, jeweils bis zu 40 Minuten. Funktioniert offline, nichts wird hochgeladen.

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